Drohnen Versicherung Pflicht

UAV-Versicherung obligatorisch

In Deutschland sind alle Drohnen und Multicopter obligatorisch versichert. Ein Drohnenflug ohne Versicherungsschutz kann teuer werden! Die Drohnenversicherung ist obligatorisch. Verena Klimkeit. Für ihren Betrieb, ihre Kennzeichnung oder ihre Versicherungspflicht gibt es keine Einschränkungen: Werden sie von einem Dritten betrieben, ist der Abschluss einer Haftpflichtversicherung zwingend erforderlich.

Sind Drohnenversicherungen wirklich obligatorisch?

Ja, Quadrokopter und Multikopter werden vom Parlament als "Drohnen" eingestuft und unterliegen der neuen Drohnengesetzgebung von 2017: Alle Drohnen, d.h. Quadrokopter, Multikopter und Drohnen, unterliegen in Deutschland der Krankenpflege. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf alle "Flugzeuge" in der Luftfahrt. Dazu gehören Quadrokopter, Hexakopter. Oktocopter, etc. sowie jede andere Art von "Drohne" oder Kopter, da 43 Abs. 2 des Flugsicherungsgesetzes Anwendung findet, der eine Haftung gegen Schadensersatzforderungen vorgibt.

Zusammen mit Absatz 102 der Luftverkehrsgenehmigungsordnung ist dies auch für Flugzeuge mit einem Gewicht von weniger als 5 kg der Fall. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Quadrokopter im privaten oder beruflichen Bereich eingesetzt wird, oder wie stark er ist, die Versicherungsverpflichtung trifft auf die eine oder andere Weise zu. Die Verabschiedung einer neuen Drohnenverordnung ist eine Antwort auf die zahlreichen Vorfälle, die sich in den vergangenen Jahren und Wochen ereignet haben.

Nicht immer gilt in diesem Falle auch eine Drohnenhaftpflichtversicherung: Die Versicherung, die im Zuge der Drohnenhaftpflichtversicherung geschlossen wird, bezahlt im Schadenfall nur, wenn der Lotse die lokalen und rechtlichen Vorschriften befolgt hat und der Havariefall nicht auf eigene Unwissenheit oder gar Grobfahrlässigkeit beruht.

Der Versicherungsschutz dient in erster Linie dem Schutz - und viele Drohnenbesitzer und Versicherte haben das längst erkannt - der Drohnenpilot selbst. Deshalb: Kein Drohnenpilot sollte die Versicherungsverpflichtung für Quadrokopter und Drohnen aus diesem Grunde als ärgerliche Verpflichtung begreifen, sondern sich selbst davon überzeugen, dass die Kaskoversicherung eine weise und bedeutsame Entschei-dung allein aus Deckungsgründen ist.

Hier können Sie eine geeignete Versicherung abschliessen.

Drohnen-Versicherungspflicht: Geschäfte mit Furcht

Die Geschäfte mit der Drohnen-Versicherungspflicht boomen. Das ist kein Zufall, denn es gibt immer mehr Privatpiloten. Berichte wie: "Privathaftpflicht umfasst keine Drohnenschäden", "Zusatzversicherung ist Pflicht" oder "Zusatzversicherung zur Privathaftpflicht ist äußerst teuer" sollten Angst auslösen und eine Spezial-Drohnenversicherung auslösen. Eine Versicherung ist obligatorisch und erforderlich, aber nicht notwendigerweise ergänzend zu der bestehenden Privathaftpflichtversicherung.

Selbstverständlich ist eine Versicherung obligatorisch. Ein Fluggerät kann viele Sach- oder Körperschäden anrichten. In meiner Privathaftpflichtversicherung beim Westfälische Landesamt zum Beispiel sind auch Drohnenschäden versichert, die mit wiederaufladbaren Batterien gefahren werden, wenn sie nicht mehr als 1 kg wiegen. Inklusive Batterie und Fotoapparat. Natürlich ist die DJI Phantomserie inkl. Fotoapparat schwer als 1kg.

Vor allem für Einsteiger, die mit einer kleinen Dröhnung beginnen, besteht jedoch keine Notwendigkeit einer zusätzlichen Versicherung. Ist dies auch bei Ihrer Versicherung der Fall, fragen Sie am besten, bevor Sie eine Zusatzversicherung abschließen.